Heinrich Vogeler

Foto: Kathrin Widhalm

Auf der Suche nach einer besseren Welt. Mit seinem Barkenhoff erbaut sich der Künstler Heinrich Vogeler mit seiner Frau Martha und seinen Kindern ein Paradies, eingebettet in eine dekorative Kunst des Jugendstils. Hier verwirklicht er seinen Traum von einem Gesamtkunstwerk, indem er sein Haus mit selbst entworfener Einrichtung schmückt und dazu eine prächtige Gartenanlage gestaltet, wo er nun ein Leben in Harmonie und Schönheit mit seiner Familie und seinen vielen Gästen führen möchte.

Die bitteren Erfahrungen des Ersten Weltkrieges veranlassen den Künstler, nach einem neuen Sinn des Lebens, nach Lebensqualität und einem menschenwürdigen Zusammenleben zu suchen. Heinrich Vogeler verwandelt den Barkenhoff in eine Kommune und Arbeitsschule. Das viel beachtete Experiment war nicht nur aus finanziellen Gründen zum Scheitern verurteilt.

Während seine Frau Martha sich mit den Kindern im „Haus im Schluh“ in Worpswede eine neue Existenz aufbaut, sucht Vogeler seine neue geistige Heimat und eine neue sozialistische Kunstauffassung in der Sowjetunion.

In seinen letzten Lebensjahren überschneiden sich sein persönliches Schicksal und die weltpolitische Entwicklung.

leer

Dauer: 2,5 Stunden
Preise: 135 € zzgl. Museumseintritt
Fremdsprache: 155 € zzgl. Museumseintritt
Max. Teilnehmerzahl: 20
Treffpunkt: individuell vereinbar

Ihre Gästeführer:
Hartmut Balke (deu,engl)
Claudia Bayer (deu)
Cornelia Hagenah (deu, frz, ital, engl)
Julia Harjes (deu, frz, ital, engl)
Alice Hasselbach (deu, engl)
Donata Holz (deu)
Daniela Platz (deu)
Iris Pott-Sehnke (deu, engl)
Kathrin Widhalm (deu, engl)

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