Paula Modersohn-Becker

Foto: Kathrin Widhalm

Auf den Spuren dieser außergewöhnlichen Malerin besuchen wir u.a. ihr Atelier, ihre Grabstätte und ihr ehemaliges Wohnhaus, das heute ein Museum ist.

„denn dass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde.“ (Tagebuch – 1900)

Mit dieser Tagebucheintragung hat sich die Malerin Paula Modersohn-Becker bereits vor ihrer Hochzeit mit Otto Modersohn kompromisslos zu ihrer Kunst bekannt. Mit einem unkonventionellen Eheverständnis hat sie sich über alle gesellschaftlichen Erwartungen hinweggesetzt, indem sie ihrer Arbeit – der Malerei – eine größere Priorität einräumte gegenüber ihren Pflichten als Hausfrau.

Der Maler Otto Modersohn gewährt ihr diese Freiheiten und doch kommt es bald zu einer ernsthaften Krise. Paula wagt einen alleinigen Neuanfang als Malerin in Paris. Die ewigen Geldsorgen zermürben jedoch die Künstlerin; sie kehrt zurück nach Worpswede. Zwei Wochen nach der Geburt ihrer Tochter stirbt sie mit 31 Jahren.

Erst nach ihrem Tod hat man erkannt, dass Paula Modersohn-Becker in ihrer Kunst etwas ganz Eigenständiges, ganz Charakteristisches erreicht hat – sie gilt als Wegbereiterin der Moderne.

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Dauer: 2,5 Stunden
Preise: 135 € zzgl. Museumseintritt
Fremdsprache 155 € zzgl. Museumseintritt
Max. Teilnehmerzahl: 20
Treffpunkt: individuell vereinbar

Ihre Gästeführer:
Hartmut Balke (deu,engl)
Frauke Echte (deu)
Kirsten Egger (deu)
Cornelia Hagenah (deu, frz, ital, engl)
Julia Harjes (deu, frz, ital, engl)
Alice Hasselbach (deu, engl)
Donata Holz (deu)
Daniela Platz (deu)
Iris Pott-Sehnke (deu)
Kathrin Widhalm (deu, engl)

 

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